lac muliebre [Weibermilch]

Getrieben werden durch die Nacht, getränkt, geschunden, aufgetakelt. Schon aus dem Antlitz blickt das „Leibgesicht, das Afternahe“, [eingeatmet, angespuckt], gespreizt, gesprenkelt, ausgewaschen, nur niemals ausgetrockent, in dem Sud der Nächte, die frei noch sind, noch fast Romantik, wenn nur das Fernsehbild nicht immer wär.
Kein Fassen hier, kein Greifen nichtmal Grabschen, nur Tasten, schlagen, koitales Stechen. Und Kriechen, Waten durch den Mutterschlamm, hinaus, zum Ausgang. Haarig. Fromm.
Und draußen?
atmen,
.

Dieser Beitrag wurde unter Marginalien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.