Tiere

Warum wird mein Leib fahler jeden Tag, und schmirgelt sich die Einsamkeit in mein Gesicht. Nichts bist du mehr als blondes Haar auf schwarzen Hemden, und Staub in unbewegten Zimmerenden. „Du!“ rieselt Asche, die aus meinen Poren fällt.
Warum nur sprachen wir so wenig. Hatt’st wirklich keine Worte mehr für mich? Sie trugen mich doch erst zu dir. Als du noch Lippen hattest, hoch und rot. Ich bin kein Tier, ich war es nicht. Der Wald wird nie mehr mein Zuhaus.
Wo stehn wir nun, in welchem Grunde fallen wir? Trägt jemand Schuld, ist etwas falsch? Wohl doch nur ich. Dieses verdammte Tier in mir.

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