Monatsarchive: Oktober 2011

Freund, nun

herbei und reich mir jenen Trunk zur Hand.- Dem Schluck Vergessen harret eine Welt, die bloße Trägheit noch in Fugen hält, und Fäulnis, der ein Durst entbrannt. Nimm das Geschirr und fülle es zum Rand. Was mich ans Leben knüpft … Weiterlesen

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Adephagia

Da ist etwas geschehen und man ruft nach dir, weist dir zu, wohin du gehen sollst. Es ist gut, gebraucht zu werden, da zu sein, wo man dankbar dafür ist. Es ist gut, nachts müde zu sein, Atem zu spüren … Weiterlesen

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Verse, manchmal blank

Die Finger tasten Worte in den Schweiß. Auf deinem Rücken ritzen Fingerspitzen verwehte Linien über nasse Haut. Zuletzt wird von der Zunge noch entdeckt, dass dort, ganz nah am losen Körpereck, Salz tief, ja süß wie Honig schmeckt. Alles ab … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Autopoiesis, in aller Kuerze, Postpeotik | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Occupy Power

Es ist Herbst, laut Berliner Polizei deutscher Herbst mitunter, und wie auch schon im letzten Jahr durchziehen Großdemonstrationen das Land. Doch diesmal ist es nicht die Lokalpolitik bezüglich eines umstrittenen Bahnhofs, der als Auslöser die Menschen auf die Straße treibt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Politik im Fokus, Zur Sache selbst | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 3 Kommentare

Funeralplanung

So manchem wird nicht entgangen sein, dass meine Gedanken zuletzt wieder einmal um recht morbide Themen kreisten. Ich komme aber so langsam in ein Alter, das eine gewisse Beschäftigung mit derlei Themen unvermeidbar macht. So ertappe ich mich beispielsweise bei … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gonzosophische Lebenshilfe, Minima Memoralia, nun zu etwas ganz anderem ... | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare