Guttenberg und Bayreuth

1. Worte:

„Ich habe wie jeder andere auch zu meinen Schwächen und Fehlern zu stehen. Zu großen und kleinen im politischen Handeln, bis hin zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Und mir war immer wichtig, diese vor der Öffentlichkeit nicht zu verbergen.“ (Quelle: tagesschau.de)

„Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir.“ (Quelle: Zeit.de)

„Ich habe diese Fehler nicht bewusst gemacht. Ich habe auch nicht bewusst oder absichtlich in irgendeiner Form getäuscht.“ (Quelle: carta.info)

„Der Grund [für meinen Rücktritt] liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann.“ (Quelle: tagesschau.de)

„Es würde daher nach meiner Überzeugung im öffentlichen wie in meinem eigenen Interesse liegen, wenn auch die staatsanwaltlichen Ermittlungen etwa bezüglich urheberrechtlicher Fragen nach Aufhebung der parlamentarischen Immunität, sollte dies noch erforderlich sein, zeitnah geführt werden können.“ (Quelle: tagesschau.de)

2. Taten:

„Zu einer Anhörung, zu der ihn die Kommission geladen hatte, ist er nicht gekommen.“ (Quelle: FAZ.de)

„Im Laufe des Verfahrens war Guttenberg wegen seines Fernbleibens gebeten worden, schriftlich Stellung zu nehmen. Dies hat er offenbar auch getan.“ (Quelle: FAZ.de)

„Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Guttenbergs Anwalt Vorbehalte gegen die Veröffentlichung des Kommissionsberichts geäußert.“ (Quelle: tagesschau.de)

„Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung kommt sie zu dem Urteil, dass Guttenberg mit Absicht gehandelt haben muss. Ausmaß und Art der Plagiate in Guttenbergs Doktorarbeit ließen keinen anderen Schluss zu.“ (Quelle: Zeit.de)

3. Prioritäten:

Wo ihm jedoch an der Aufklärung der Plagiatsvorwürfe offensichtlich so wenig liegt, dass er dafür keine Zeit aufbringen kann, lässt er sich eine kleine Ansprache an seine Facebookfreunde nicht nehmen. Sehen Sie selbst und staunen:

 


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