Das unverzeihliche (Klagelied)

Junger Mensch irgendwo, in dem etwas aufsteigt,
Nenn’s Glück! Herz! Liebe!
was ihn erschauern macht,
Nutz es, dass dich keiner kennt.
Wenn ihr Freunde,
Ja, wer auch nur eine Seele,
Einen Freund, geprüft im Tod,
     den Künstler höhnt,
           Und den tieferen Geist klein und gemein versteht,
           Gott vergibt es
     stört nur Nie den Frieden der Liebenden.
     Wollust ward dem Wurm gegeben
Und mein dummes Herz blüht auf,
duldet mutig,
als wüsst es nicht:
Die Seele, unsere Kunst
das Gefühl: Gott
selbst ist tot.
Wie ein Käfer,
auf den man tritt,
so quillst [nur] du aus dir hinaus
der nicht das Dunkel kennt, Das Leben
liegt in aller Herzen
Wie in Särgen.
    Mit Livemusik!
Und hört im Herzen auf zu sein.
    Von seiner humorvollen Seite!
Wie lächerlich, tu aus,
    gleich kommt das Voting
ausmach, leg ab
    es darf getanzt werden
und schmeiß der Fernseh an.

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