Tran

Die Tage flüchten sich vor mir in weiche Kissen, taube Träume, und das Gekrakel meiner Zettelwut. Mein Speichel fließt auf das Papier, raue Zeilen tupfen mir die Stirn. Wo ist mein Blut, wo bleibt die Nacht? Ich trage meinen Torso durch die Stunden. Kein Brief, kein Wort, das warme Leiden schafft. Brennt doch das Ich-Gefühl in meinen Wunden. Es tropft kein Blut, nur Venentränen in der Nacht.

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