Mann

Es sticht weit unten in der Lungengrube,
dort wo die Feuchtigkeit sich setzt,
in aufgeschwemmten Poren liegt
der Atem klamm und kalt.
Das Leben tut nicht gut daran,
über sich hinaus zu wachsen,
denn in mir ist für Leben
gar kein Platz.
Heiser faucht die Luft durch mich,
mit Zischen schlägt sich Wasser ab,
und wie die Gischt wag ich den Sprung
auf eine Hand voll Dreck

die nach mir ruft

Dieser Beitrag wurde unter in aller Kuerze veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.