weiteres

Man schläft so schlecht, wenn alle Gedanken sich nur um’s hätte, könnte, sollte drehen, wenn alle Wünsche so weit weg, alle Träume so alt sind. Ich habe es aufgegeben zu schlafen, wie ich alles aufgegeben habe, wie ich dich aufgegeben habe. Ich würde dir gerne soviel schenken, doch bist du viel zu sehr du selbst, als dass du dem bedürftest; ich zu wenig ich selbst, als dass ich dir noch etwas geben könnte.
Ich passe nicht in diese Rolle. Alles, was ich haben werde bin ich und meine Langeweile. Damit könnte ich zufrieden sein, wenn du nur nicht immer wieder diesen Traum in mir wachrufen würdest. Das haben alle anderen verstanden, sie belästigen mich nicht mehr damit. Du wirst es sicher auch noch lernen.
Aber ach, es ist doch so ein schöner Traum. Komm, träumen wir zwei uns noch ein Stück vorbei an der Einsamkeit unserer Tage, lächeln. Auch wenn das Lächeln immer müder wird.

Dieser Beitrag wurde unter Autopoiesis veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.