Der legendäre Dwight Ulysses McBee

Ich habe genug von dieser Kaffeepadgesellschaft! Von granulatgespeisten Köpfen, die Pellets fressen! Klassifizierter, normierter und portionierter Quatsch für die hauseigene Kantine – Verreckt doch dran!
Nein, ich komm nicht klar, ich beruhige mich nicht. Mir schmerzt der Arsch vor Ruhe, der Rücken schreit nach aufrechter Haltung. Nein, danke, sonst geht es mir gut, aber nett, dass sie gefragt haben. Vielleicht noch eine Tasse Tee mit Kandis vor dem Schlafen, für die Nerven und überhaupt. Das Leben kann so gemütlich sein, wenn man will. „Alles was ich will ist nichts mit euch zu tun haben!“
Doch morgen muss ich schon wieder raus: fressen, grinsen, grüßen – Alltag nennt man das, oder sich kaputt machen lassen. Warum sich selbst zerstören? Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft. Wenn ich schon nichts leiste, so endverbrauche ich wenigstens. Unmengen an Strom ermöglichen den Verlust meiner Tage. Darf ich ihnen in aller Form das Du anbieten? Menschen wie wir müssen etwas tun müssen. Wer muss, der kann nicht fragen warum oder wozu. So zu war ich schon lange nicht mehr — abgekapselt, ausgedacht. Abgeschlossen, der Sicherheit halber. Trotzdem danke … und beehre mich bald wieder. Ich habe ein neues Treuepunkteprogramm. Darauf kommen wir noch zurück.

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