Archiv des Autors: gonzosoph

„Bello, sag mal…“

Ich schreibe nur noch, Tag und Nacht. Das Kratzen meiner Stifte klingt nach einem Hund, der gierig den längst leeren Napf mit der Zunge vor sich her treibt. Unter diesem Kratzen bin ich stumm geworden. Es ist ja nicht so … Weiterlesen

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zwei Verwesen

Jeden Morgen schlage ich mir Wasser ins Gesicht, wasche etwas Farbe aus. Jeden Abend lege ich meine Kleidung zurück, schüttle etwas Hoffnung ab. Jede Nacht winde ich mich in mein Bett, ergraue etwas. Wenn du gehst, schaue ich dir jedes … Weiterlesen

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Zweifel an der Tauglichkeit intersubjektiver Kommunikation

ich will hier nicht mehr lebend sein warum? das frag nicht mich frag die, die hier noch lebend sind, die immer noch nicht stumm geworden ich hab es satt, dieses Gerede von hier und jetzt, von da und dann Zerschlagt … Weiterlesen

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Atrytone

Du fragst mich etwas, beiläufig und siehst mich dabei an. Noch nie habe ich solche Augen gesehen, so hell, so wach, so unberechenbar. Blau und kupfern, Athenes Schild und wie von Perseus überlistet, erstarre ich; gefriere ich, vor diesem Spiegel. … Weiterlesen

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Maximenwechel

Ich war schon immer ein Freund von Tragikkomödien. Doch in letzter Zeit mag ich mir keine Filme mehr ansehen. In jedem Film geht es um Beziehungen, um Assoziationen, die ich vermeiden muss. Mein Leben gleicht momentan eher einem postmodernen Experimentalfilm … Weiterlesen

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