Archiv des Autors: gonzosoph

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Man schläft so schlecht, wenn alle Gedanken sich nur um’s hätte, könnte, sollte drehen, wenn alle Wünsche so weit weg, alle Träume so alt sind. Ich habe es aufgegeben zu schlafen, wie ich alles aufgegeben habe, wie ich dich aufgegeben … Weiterlesen

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Tristesse

Ich schaue aus dem Fenster und sehe Menschen sterben, sehe Katzen sich besteigen, sehe sonstige Langeweile, sehe nicht mehr richtig hin. Zeit zu mauern; Bilder aufzuhängen. Meine Koffer waren gepackt. Sie verstauben unterm alten Bett. Ich spüre sie beim Schlafen, … Weiterlesen

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Kerzenlicht

Wie Wachs zergehst du meinem Augenlichte Und rinnst an mir ganz leis hinab Wie Wachs zerfließen meine Glieder Und ahmen deine Silhouette nach Dass ich durch alles fühle: Du Dass weich und warm wird alles Ich Und einigt sich so … Weiterlesen

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Samstag Nacht

Nimm die Brille ab, sie stört dich und andere. Tu nicht so als gäbe es etwas zu sehen, oder jemanden, hier, gerade hier. Zur Gesamtsituation passend haben sie überall diese widerlich obszöne Musik gespielt. Jeder hört die Musik, die er … Weiterlesen

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Rätsel

Fragt man sie, kennen sie es nicht, erklärt man es ihnen, verstehen sie es nicht, fehlt es dir, zeigen sie mit dem Finger auf dich. Willst du es sehen, du erblickst nur Leere; willst du es tasten, du fühlst nur … Weiterlesen

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