Tagebuch (verwitwet)

Ich laufe auf Miseren – eigentlich ganz gut. Mit neun atü im Kessel und Doppelkorn im Blut. Mein Hirn klebt an den Sternen, mein Arsch schwitzt am Klosett. Ein Sextett der Affären – bloß Schwachsinn gibt noch Mut. Die Welt glänzt gold von Fett. Ich trug denn Müll hinaus, hinein. Ich ließ das Denken sein, Schluss aus. Der Waidmann Losung nennt, was man als Scheiße kennt. Wer da an Liebe denkt – hat’s raus.
Soviel zu Wunsch und Sehnen, zu Grablegung und Sinn. Ick stoh mit bieden Beenen dor in.

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