Hast dich aufs letzte Lager gelegt,
kein Wort für die Welt mehr,
keine Träne.
Dein Auge ruht.
Der Atem geht,
stumm.
Was soll man tun?
Wie trösten,
nun?
Nichts bleibt zu sagen,
und mit dem Leben,
stirbt jedes Fragen.
Hast dich aufs letzte Lager gelegt,
kein Wort für die Welt mehr,
keine Träne.
Dein Auge ruht.
Der Atem geht,
stumm.
Was soll man tun?
Wie trösten,
nun?
Nichts bleibt zu sagen,
und mit dem Leben,
stirbt jedes Fragen.
Ich nahm die Weisung auf das andre Leben,
Ewigklar und spiegelrein und eben
Und mein dummes Herz blüht auf,
duldet mutig, so als wüsst‘ es nicht:
Wollust ward dem Wurm gegeben
Junger Mensch irgendwo, in dem etwas aufsteigt,
Von der Freiheit gesäugt
Nichts kann ich dir als diese Weisung geben
das Gefühl: Gott selbst ist tot.
So rette das eigene Leben!
Wie ein Käfer, auf den man tritt,
so quill aus dir hinaus
denn in der Tiefe nur brauset es hohl,
und egal wie viel er litt
auch vor Werthers Haus
blühte der Kohl
Steck dir die Finger in die Ohren, höre es dröhnen. Horch danach, es vertreibt die Gedanken. Konzentrier dich darauf, spüre den Puls; spür wie dein Herz dich schlägt, immer und immer wieder. Gib dich dem hin, es vertreibt die Gedanken. Beiß dir auf die Lippe, wenn nötig: Schmerz, stechend, leicht. Roll dich zusammen, so klein wie du kannst, krümme auch die Füße. Da liegst du ganz in dir und um dich rum ist gar nichts mehr als Puls, als Schmerz und Dröhnen;
schlaf.